09.12.2009, 19:30 Uhr

Die Galerie ABTART und die Künstler
Jürgen Knubben + Beate Günther, Katharina Mayer
und Jens Wolf laden Sie ein zur Vernissage
Die Ausstellung wird eröffnet von der Kunst-Kritikerin Adrienne Braun.
Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.
* Bitte vormerken, am 07.06.2013:
Das Ein-Personen-Stück „Nipple Jesus“
von Nick Hornby mit dem Schauspieler Bernd Tauber.
Inszenierung: T. Kleinknecht, Zimmertheater Rottweil
Samstag, 25. Mai, 16 - 21 Uhr
Es spricht Prof. Kahtarina Mayer
Am Klavier: Prof. Thomas Hufschmidt, Folkwang Universität der Künste
Am Kontrabass: Walfried Böcker, Jazzbassist
Benefiz Kunst-Verlosung zugunsten von fiftyfifty
unter der Schirmherrschaft von Franziskanerbruder Matthäus Werner
Öffnungszeiten Di-Fr. 13-18 Uhr und nach Vereinbarung
Katharina Mayer – Theatrum Familiae
14. Juli bis 26. August 2012
Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 13. Juli, 19.30 Uhr, laden wir Sie, Ihre Familie und Freunde herzlich ein.
Familie als universell verständliches System und als Struktur im Wandel steht seit 2001 im Mittelpunkt der Fotoprojekte der Fotografin Katharina Mayer. Familien- und Gruppenporträts sind das zentrale Thema der Werkschau. Die Künstlerin inszeniert sie wie Szenen auf einer Bühne.
In intimen Einblicken lotet sie die Beziehungen zwischen den Individuen, zwischen Öffentlichkeit und Privatheit aus. In vielen Bildern, die sie in den Wohnungen oder Gärten der Porträtierten aufnimmt, finden sich surreale Momente.
Finissage: 26. August, 16.00 Uhr
„FAITICHE – Fragen nach dem Wesen der Dinge“ Film und Künstlergespräch mit Katharina Mayer
Begrüßung
Friederike Lindner M.A., Museumsleiterin
Einführung
Dr. Nicoletta Torcelli, ARTE Redakteurin
Das menschliche Maß
Katharina Mayer
Musik
Jörg Baier, Violoncello

Lausberg Contemporary thanks artist Katharina Mayer and Toronto families who participated in the Familia project!
Please enjoy the exciting results of Mayer’s Toronto photo sessions for Theatrum Familiae, Lausberg Contemporary's 4th consecutive CONTACT Photography Festival feature exhibit! Please mark your calendars:
Exhibition: May 1st to June 7th 2012
In Familia, a lifelong project Mayer commenced in 2001, the artist presents a series of portraits that focus on the family as an enduring way of life.
Traveling to various cities worldwide, the artist photographs usually her subjects in the place where they feel most comfortable: at home. The family is still the primary means for the passing on of moral values, and through Mayer’s images we can see the different forms this institution currently takes. With Mayer's wide- ranging series of portraits comes an understanding about just how complex and varied families are today.
Relating to this year's CONTACT Photography theme public, Mayer approaches her portraiture to display the shift in attitudes regarding private and public space. In the past, families visited the photographer’s studio to have their portrait taken, while today the home is considered more desirable for this purpose. This suggests a shift in definitions of public display and private experience. Mayer understands it as her task to test and explore this shift.
Galerie Bernd A. Lausberg
http://www.galerie-lausberg.com/
Hohenzollernstraße 30
40211 Düsseldorf
0211 8368491
Am Samstag, den 4. Februar feiert das Duesseldorf PhotoWeekend, initiiert vom NRW-Forum Düsseldorf in Zusammenarbeit mit ausgewählten Galerien, seine Premiere. An diesem Tag haben wir von 12 bis 18 Uhr geöffnet und zeigen die Ausstellung "Theatrum familiae" mit Fotographien von Katharina Mayer.
An dem Projekt "familia" arbeitet Katharina Mayer seit zwölf Jahren im internationalen Rahmen. Die Künstlerin schafft, ausgehend vom klassischen Familienportrait außergewöhnliche Fotographien, in denen sie das Thema Familie sowohl formal als auch inhaltlich in unsere heutige Zeit transportiert. Die ehemalige Becher Schülerin entwirft mit großer Sensibilität dokumentarische Inszenierungen, die trotz Ihres gestalteten Moments nie gezwungen wirken.
Im Rahmen des Duesseldorf PhotoWeekend haben Sie auch Gelegenheit, die Künstlerin persönlich kennenzulernen. Es würde uns sehr freuen, Ihnen das Projekt "familia" vorstellen zu können.
Zum Abschluss der Ausstellung zeigen wir zudem ab 18 Uhr Katharina Mayers 27minütigen, deutsch-hebräischen Filmessay "Heiliges Land betreten". Der Kern des 2011 entstandenen Films ist das jüdische Märchen "Der Teller aus einer anderen Welt". Eingerahmt wird es von Traumsequenzen und einem Epilog mit Textauszügen aus "Das Hebräerland" von Else Lasker-Schüler.
Wir würden uns freuen, Sie an diesem Tag in der Galerie begrüßen zu dürfen.

Alma Mater - Jahresklassen - Schule für künstlerische Fotografie
www.kuenstlerischefotografie.com
www.facebook.com
Die Schule für künstlerische Fotografie bietet ab Januar 2012 eine neue Jahresklasse mit dem Thema Foto - Essay an.
Im klassischen Fotoessay werden mit Bildern Geschichten erzählt. Die unterschiedlichen Aspekte der Geschichte ergeben zusammen ein Fotoessay, um einen tieferen Einblick zu geben in das gewählte Thema. In gemeinsamem Brainstorming wird das Thema für jeden Einzelnen konkretisiert und langfristig umgesetzt. Ein Storyboard wird entwickelt und dann geht es los in die Praxis. Blickwinkel, Technik, Länge der Story, Einzelbild und Serie, all dies sind Kriterien, die wir in intensiven Bildbesprechungen und Praxis erarbeiten.
Einer der wichtigsten Vertreter des Fotoessays ist der amerikanische Fotograf William Eugene Smith (1918-1978). Bereits zu Lebzeiten war er eine Legende, seine Siege waren so spektakulär wie seine Niederlagen. Ein schwieriger, obsessiver Charakter, berüchtigt bei Redakteuren wegen seines manischen Kontrollzwangs und gefürchtet als notorischer Deadline-Crasher, von seinen Kollegen verehrt für seine Integrität und Kompromisslosig- keit – ein Säulenheiliger für alle Magazinfotografen, die sich dem Diktat der Redakteure beugen mussten. Smith war ein Perfektionist und Getriebener, ehrgeizig bis zur Selbstzer- störung, der schließlich grandios scheiterte an der Hybris seiner eigenen Ansprüche.
Kennzeichnend für seinen fotografischen Stil war neben technischer Perfektion, die er auch unter widrigen Umständen nicht vernachlässigte, seine emotionale Herangehens- weise an die von ihm fotografierten Themen. Obwohl er sich als neutraler Beobachter sah und höchste Ansprüche an seine journalistische Ethik stellte, war seine Sichtweise doch nie kalt oder voyeuristisch, sondern immer von Mitgefühl und Leidenschaft geprägt.Mit dieser Haltung und seinen Reportagen prägte er die amerikanische Reportagefotografie über mehr als drei Jahrzehnte. Mit seinen aufwendig recherchierten Reportagen, in denen er eine neue Einheit von Bild und Text anstrebte, sprengte Smith vorhandene Klischees und definierte die Grenzen der etablierten Gattung neu.
Anmeldungen unter:
thaysen(at)kuenstlerischefotografie.com
mayer(at)kuenstlerischefotografie.com
Mehr Informationen unter: www.kuenstlerischefotografie.com

Katharina Mayer
Theatrum Familiæ
Pressetexte: Galerie Lausberg.pdf / Dr. Christoph Schreier.pdf / Katharina Mayer.pdf
Zur Eröffnung der Ausstellung Theatrum Familiæ, am Donnerstag, dem 17. November von 19 bis 21 Uhr, lade ich Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Einführung: Dr. Christoph Schreier, Stellv. Direktor Kunstmuseum Bonn
Ich selbst werde anwesend sein.
I would be pleased to welcome you and your friends to my next exhibition.
Galerie Bernd A. Lausberg
Hohenzollernstraße 30
40211 Düsseldorf
Fon/ Fax +49-0211-8368491
info@galerie-lausberg.com


Oberbürgermeisterin Edith Schreiner lädt Sie zur Eröffnung der Ausstellung
Katharina Mayer THEATRUM FAMILIAE
in der Städtischen Galerie offenburg am Freitag, 4. Februar 2011, 19 Uhr herzlich ein.
Begrüßung
Edith Schreiner
Identität – Inszenierung – Vision. Das Bilduniversum der Katharina Mayer
Dr. Nicoletta Torcelli
Kunsthistorikerin, Freiburg
Städtische Galerie Offenburg, Amand-Goegg-Straße 2, 77654 Offenburg

Blue Planet Award 2010
Das menschliche Maß - zum Blue Planet Award 2010
Die Brücke zwischen Ethecon, Axel Köhler und mir ist Hubert Ostendorf und fiftyfifty - der Obdachlosenarbeit in Düsseldorf, die für Kunst und Karitas steht.
... Movement rides on the flow of breathe…
(Irmgard Bartenieff (1900-1981)Sie war Tänzerin, Choreografin und Tanztherapeutin. Durch ihre Pionierarbeit in der systematischen Beobachtung und Dokumentation von Patienten wurde sie mit dem Ruf der Ur-Mutter der Tanztherapie ausgezeichnet.)
Was eigentlich ist im übertragenen Sinn movement? Was ist breath, Atmen?
Als ich in diesem Jahr in Israel war und das Glück hatte, Uri Avnery, den letztjährigen Preisträger des Blue Planet Award interviewen und portraitieren zu dürfen, kam mir auch dieser Satz in den Sinn. Gerade in Israel, wo sich die gesellschaftspolitischen Ereignisse im Juni überschlugen und ich mich fragte, wo eigentlich dieses Heilige Land geblieben ist. Und genau in diesem Moment sagte Uri Avnery zum Abschluss unseres Interviews : Ich werde nicht eher sterben, als dass es Frieden gibt - und: Ich bin 87 Jahre alt.
Welch ein Atem!!!
Ich freue mich, den „Blue Planet Award“ 2010 im Geiste Otto Pienes und im Sinn der Ziele von „ ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie“ - fortsetzen zu dürfen. Der „Blaue Planet“ ist Vergangenheit und Zukunft und wir müssen uns fragen , was eigentlich in der Gegenwart geschieht.
Die Präsenz als Künstler sehe ich in der Arbeit am Gesamtkunstwerk Mensch - in den Bezügen der Menschen zueinander, zur Welt, zum Kosmos, zur Natur. Das Gesamtkunstwerk integriert alle Kunstgattungen und kämpft um die Vision, dass das einzelne Werk in ihm aufgeht. Ich spreche nicht über Kunst, diese Debatte ist zu müßig, ich spreche - wenn überhaupt - über das Künstlerische. Und im Künstlerischen, im kreativen Denken, liegt eine grosse Chance, die Vision der Freiheit.
In meiner künstlerischen Arbeit, der Beschäftigung mit Bildern von Menschen, bewege ich mich auf dem Grat zwischen Mensch nach Mass und Das menschliche Mass. Jedes Portrait eines Menschen ist durch die Bildidee und Gestaltung ein Mensch nach Mass, fast im Sinne eines Korsettes. Es ist auf diese Weise fremdbestimmt. Wenn im Portrait jedoch etwas aufscheint, was das menschliche Mass anspricht, das in der Tiefe jedes Wesens schlummert, dann gelingt es, das Korsett unsichtbar zu machen und dem Portrait das abzugewinnen, was es wertvoll macht: die Synthese von innerer und äusserer Haltung.
Das fotografisch erstellte Motiv des Leuchtkörpers ( ursprünglich war es tatsächlich geplant als Leuchtkasten mit Leuchtmittel. Dann entdeckte ich das Lisa - Glas, was je nach dem, welches Licht darauf fällt, an den Rändern stärker oder schwächer leuchtet - das fand ich noch spannender ) für den Blue Planet Award 2010 ist kein Portrait, aber es verbirgt eine Art Selbstportrait. Zu sehen ist eine hölzerne Stellage, die ich gebaut habe in Anlehnung an antike Globusmöbelstücke. Durch drei Beine wurden 2 runde Platten verbunden. In der Mitte der oberen Platte ist ein leuchtender Globus eingelassen. Um ihn herum Hemisphären.
Auf der absichtlich in rohem Pressspan hergestellten Stellage liegen Objekte wie Puppen, ein Rabe, ist ein Spielzeugmaschinengewehr aufgespiesst, sitzt ein Skellett, hängen künstliche Barthaare herunter, hält eine Fellspinne sich am Rahmen fest, liegen verschiedene Masken verteilt und überall Haare, die wie Borten an den runden Platten befestigt sind. Es herrscht Chaos. Und diese chaotisch angeordneten Objekte umgeben den leuchtenden und klar konturierten Globus, der wie ein Planetenherz aus der Mitte der Stellage heraus leuchtet. Faitiche ist der Titel dieser Arbeit. Er bezieht sich auf die in ihm vorhandenen Begriffe Fetisch und Faire - das geladene und das gemachte Objekt. In allen Objekten, die auf der Stellage zu erkennen sind, stecken kleine, persönliche Geschichten.
Der Wert der Dinge ist ein ideeller Wert. Die Fotoarbeit spricht und stellt Fragen an unser Verhältnis zur materiellen und ideellen Welt der Gegenstände, Werkzeuge und Objekte. Was ist kostbar und was ist wertvoll ?
Fetische und Idole sind immer materiell und beide gehen darin nicht auf. Das Besondere an ihnen ist, dass sie Materie sind, die etwas anderes eingekörpert hat: Bedeutungen, Symbole, Kräfte, Energien, Macht, Geister, Götter usw. Die dingliche Seite führt zu der Frage, was Dinge überhaupt sind und wieso sie etwas bedeuten können. Um Fetische und Idole bzw. die Mechanismen zu verstehen, durch die Dinge für uns zu Fetischen oder Idolen werden, müssen wir wissen, was die Dinge sind.
In dem Bild Angelus Novus von Paul Klee sah Walter Benjamin den Engel der Geschichte, der ihn inspirierte folgenden Text zu schreiben:
Es gibt ein Bild von Klee, das Angelus Novus heißt. Ein Engel ist darauf dargestellt, der aussieht, als wäre er im Begriff, sich von etwas zu entfernen, worauf er starrt. Seine Augen sind aufgerissen, sein Mund steht offen und seine Flügel sind ausgespannt. Der Engel der Geschichte muß so aussehen. Er hat das Antlitz der Vergangenheit zugewendet. Wo eine Kette von Begebenheiten vor uns erscheint, da sieht er eine einzige Katastrophe, die unablässig Trümmer auf Trümmer häuft und sie ihm vor die Füße schleudert. Er möchte wohl verweilen, die Toten wecken und das Zerschlagene zusammenfügen. Aber ein Sturm weht vom Paradiese her, der sich in seinen Flügeln verfangen hat und so stark ist, daß der Engel sie nicht mehr schließen kann. Dieser Sturm treibt ihn unaufhaltsam in die Zukunft, der er den Rücken kehrt, während der Trümmerhaufen vor ihm zum Himmel wächst. Das, was wir den Fortschritt nennen, ist dieser Sturm.
Walter Benjamin, Über den Begriff der Geschichte These IX
Als ich damit begann, mich mit der Idee für den Blue Planet Award auseinanderzusetzen, hatte ich die Trümmer im Hinterkopf, die Walter Benjamin benennt und ich hatte auch das im Kopf, was uns weiter treibt, der Sturm vom Paradies her.
Als Träumerin wünsche ich mir, dass mein kleiner Beitrag, dieses Objekt, zum Glauben an das Gute im Menschen auf den zukünftigen Besitzer ausstrahlt und in ihm eigene Gedanken und Gefühle weckt. Der Preis ist auch eine Erinnerung daran, dass Dinge nur scheinen können, wenn sie ein ihrer Natur gemässes Dasein führen können.
Und damit sind wir wieder beim Leitmotiv angelangt, bei der Frage:
Was eigentlich ist das Menschliche Maß?
Elias Bierdel hat mir in unserem Gespräch gestern eine Antwort gegeben:
Die Notwendigkeit einer radikalen Humanität.
Katharina Mayer, Düsseldorf im September 2010
Ethecon



09.12.2009, 19:30 Uhr
Katharina Mayer / Jochen Hörisch
In der Reihe Kunst trifft Literatur. Familienbild und Bildfamilie.
Die ikonographische Geschichte des Familienbegriffs ist so raumfüllend
wie seine etymologischen Spuren weit verzweigt; in Wissenschaft, Kunst,
Religion und Ritus spielt die Familie ihre Rolle ebenso umfangreich wie im
täglichen Miteinander. Wo zwei zu Tisch sitzen, familiarisiert sich rasch
etwas Drittes, das uns oft entgeht und dennoch bleibt. Die Fotokünstlerin
Katharina Mayer ist in ihrem Bildwerk dem schillernden Begriff seit neun
Jahren mit dem Projekt familia auf der Spur, in ihren Fotoarbeiten
kristallisiert sich die Grenze zwischen Außen und Innen am Belichtungsrand
des Familienportraits. Über „Fluch und Heil“ der Familie spricht sie im
Heine Haus mit dem Germanisten, Medienanalytiker und Meister
der Verstehenskunde Jochen Hörisch (Universität Mannheim.)
Moderation: Dr. Christiane Hoffmans (Kulturredakteurin "Welt am Sonntag")
Grußwort: Hubert Ostendorf (Leiter und Initiator Galerie fifty-fifty)
Veranstalter: Verein zur Förderung des Heinrich-Heine-Geburtshauses e.V.,
Müller & Böhm Literaturhandlung
Mit freundlicher Unterstützung durch die Kunst-und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf
Eintritt: 8.- € / 6.- € ermäßigt
Ort: Heine Haus, Bolkerstraße 53, 40213 Düsseldorf

Montag, 4. Juni 2007, 20h
Eine Veranstaltung zum Thema: Wie sieht Krieg in den Medien aus?
Mit einem Vortrag von Katharina Mayer und Brigitta Thaysen über Susan Sontag
(In Zusammenarbeit mit der Filmwerkstatt Düsseldorf ev.)
Ausgehend von dem Buch von Susan Sontag: »Das Leiden anderer betrachten.
Susan Sonntag ist 2004 gestorben und war Kritikerin, Erzählerin und
Filmemacherin. Schon in ihrem Buch »Über Fotografie«, das sie vor 26 Jahren
schrieb, beschäftigte sie sich mit dem Thema Kriegsfotografie. Anhand historischer
Quellen beleuchtete sie Bilder, in denen Leiden dargestellt wird. Susan Sontags
zentrales Anliegen ist: Was lösen Bilder des Schreckens im Betrachter aus? Was
vermitteln sie über die Einsicht hinaus, dass »der Mensch monströs ist«?
Der Vortrag von Katharina Mayer und Birgitta Thaysen im pdf-Format
Anschließend: War Photographer
Dokumentarfilm ·Schweiz 2001· 96 Minuten
Regie: Chr. Frei Oscar-Nominierung 2002
Ein Film über den amerikanischen Fotografen James Nachtwey, über seine
Motivation, seine Ängste und seinen Alltag als Kriegsreporter.

Der Film über den Kriegsfotografen James Nachtwey, den wir am 4.6. im Anschluss
an den Vortrag über das aktuelle Essay von Susan Sontag "Das Leiden anderer
betrachten", in der Black Box gezeigt haben, hinterließ offene Fragen.
Es sind insbesondere Fragen, die im Zusammenhang mit dem umstrittenen Begriff
der "Banalität des Bösen" auftauchten. Hannah Arendt entwickelte diesen Begriff,
nachdem sie 1961 den Eichmann Prozess in Jerusalem protokolliert hatte.
Axel Grube wird einen Vortrag über die Hintergründe der Entstehung dieses Begriffes
halten -
anschließende Diskussion

Onomato kommt von onomatopoetisch und bedeutet klang-malerisch.
Mit diesem changierenden Begriff zwischen Klang und Bild sind wir mitten im
Kerngehäuse des onomato e.V. und onomato Hörbuch Verlag.
1998 gründete Axel Grube den onomato Hörbuch Verlag mit der Idee, sich für
übergreifende geistige Zusammenhänge aus den Themenumfeldern von
Gedanken -und Glaubenswelten einzusetzen. Alles in allem Fragen um ein
langarmiges Menschenbild und dies in einer sich permanent beschleunigenden
Zeit, wo länger angelegte Inhalte zersetzt sind.
Ein Jahr später, 1999, weckt seine Idee auch bei anderen Künstlerinnen und
Künstlern Neugier und Interesse und es entsteht auf dieser Gesprächsbasis eine
zunächst kleine Künstlergruppe um Joachim Rüsenberg, Axel Grube und wenigen
anderen. Diese ursprüngliche Idee der Verbindung zwischen Klang-und Bildkunst
zeichnet das onomato bis heute aus....etc
Der Vortrag im pdf-Format